{"id":2208,"date":"2024-03-09T18:43:18","date_gmt":"2024-03-09T18:43:18","guid":{"rendered":"https:\/\/schadenfreunde.org\/?page_id=2208"},"modified":"2024-03-09T18:44:41","modified_gmt":"2024-03-09T18:44:41","slug":"der-schluessel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schadenfreunde.org\/en\/der-schluessel\/","title":{"rendered":"Der Schl\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"2208\" class=\"elementor elementor-2208\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-259883b3 e-con-full e-flex e-con e-parent\" data-id=\"259883b3\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;gradient&quot;,&quot;shape_divider_top&quot;:&quot;clouds&quot;}\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-shape elementor-shape-top\" aria-hidden=\"true\" data-negative=\"false\">\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewbox=\"0 0 283.5 27.8\" preserveaspectratio=\"xMidYMax slice\">\n  <path class=\"elementor-shape-fill\" d=\"M0 0v6.7c1.9-.8 4.7-1.4 8.5-1 9.5 1.1 11.1 6 11.1 6s2.1-.7 4.3-.2c2.1.5 2.8 2.6 2.8 2.6s.2-.5 1.4-.7c1.2-.2 1.7.2 1.7.2s0-2.1 1.9-2.8c1.9-.7 3.6.7 3.6.7s.7-2.9 3.1-4.1 4.7 0 4.7 0 1.2-.5 2.4 0 1.7 1.4 1.7 1.4h1.4c.7 0 1.2.7 1.2.7s.8-1.8 4-2.2c3.5-.4 5.3 2.4 6.2 4.4.4-.4 1-.7 1.8-.9 2.8-.7 4 .7 4 .7s1.7-5 11.1-6c9.5-1.1 12.3 3.9 12.3 3.9s1.2-4.8 5.7-5.7c4.5-.9 6.8 1.8 6.8 1.8s.6-.6 1.5-.9c.9-.2 1.9-.2 1.9-.2s5.2-6.4 12.6-3.3c7.3 3.1 4.7 9 4.7 9s1.9-.9 4 0 2.8 2.4 2.8 2.4 1.9-1.2 4.5-1.2 4.3 1.2 4.3 1.2.2-1 1.4-1.7 2.1-.7 2.1-.7-.5-3.1 2.1-5.5 5.7-1.4 5.7-1.4 1.5-2.3 4.2-1.1c2.7 1.2 1.7 5.2 1.7 5.2s.3-.1 1.3.5c.5.4.8.8.9 1.1.5-1.4 2.4-5.8 8.4-4 7.1 2.1 3.5 8.9 3.5 8.9s.8-.4 2 0 1.1 1.1 1.1 1.1 1.1-1.1 2.3-1.1 2.1.5 2.1.5 1.9-3.6 6.2-1.2 1.9 6.4 1.9 6.4 2.6-2.4 7.4 0c3.4 1.7 3.9 4.9 3.9 4.9s3.3-6.9 10.4-7.9 11.5 2.6 11.5 2.6.8 0 1.2.2c.4.2.9.9.9.9s4.4-3.1 8.3.2c1.9 1.7 1.5 5 1.5 5s.3-1.1 1.6-1.4c1.3-.3 2.3.2 2.3.2s-.1-1.2.5-1.9 1.9-.9 1.9-.9-4.7-9.3 4.4-13.4c5.6-2.5 9.2.9 9.2.9s5-6.2 15.9-6.2 16.1 8.1 16.1 8.1.7-.2 1.6-.4V0H0z\"\/>\n<\/svg>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2ebd2966 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"2ebd2966\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-232b70f0 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"232b70f0\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-xl\">Der Schl\u00fcssel.<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-169796aa e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"169796aa\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4d535d2 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4d535d2\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><em>Eine Kurzgeschichte \u00fcber Pferdelasagne und ein Gef\u00e4ngnis.<\/em><\/p><p>F\u00e4ulnis kriecht Robert in die Nase, kratzt an ihren triefenden Schleimw\u00e4nden und beschert dem jungen Mann ein unangenehmes Erwachen. Was da nahezu schmerzhaft klingt, ist es auch. Aber Robert bleibt gelassen. Kein Grund zur Sorge f\u00fcr ihn, denn eigentlich ist alles so wie jeden Morgen. Er ist sich dessen bewusst, dass es des Teufels ungn\u00e4diger Handlanger ist, der Retl\u00f6, der mit seinen Klauen aus dem Inneren des Nasensekrets heraus nach den fleischigen W\u00e4nden der Nasenh\u00f6hle greift, um sich an ihnen festzukrallen und dort zu verewigen. So ein gewaltsamer Versuch, sich im labbrigen Nasenfleisch zu verankern, kann aber nur von Misserfolg gekr\u00f6nt sein. Anstatt sich festzukrallen, schliddert der Retl\u00f6 mit seinen spitzen N\u00e4geln an den glitschigen W\u00e4nden herunter und hinterl\u00e4sst eine blutige Krallenspur. Zum Nasenhaareraufen, aber der ganze Vorgang findet nat\u00fcrlich nur in Roberts Phantasie statt. Nein, in Wirklichkeit geschieht in seiner Nase nichts Physisches. Der Schmerz r\u00fchrt alleine von dem Gestank, der aus einer dieser teuflischen Fertiggerichtsverpackungen dringt und sich im Raum sperrig wie ein Dschinn in seiner Wunderlampe breitmacht. Es ist eine aus recyclebarer Pappe gemachte Box der Pandora. Einst mit Leckereien bef\u00fcllt, ist sie nun f\u00fcr den Pesthauch der Verg\u00e4nglichkeit verantwortlich. Unausstehlich. Das ausged\u00fcnstete Duftw\u00f6lkchen, stinkt nach reiner Schwefelessenz der H\u00f6lle. Zu allem \u00dcberfluss, ist Roberts Kabuff hermetisch geschlossen und der zwischen den W\u00e4nden vorherrschende F\u00e4ulnispartikel-\u00dcberdruck macht ein Atmen frischer Luft unm\u00f6glich. Immerhin ist wenigstens der W\u00fcrgereiz schon so \u00fcberreizt, dass er mit der Zeit einfach abgestorben ist, ansonsten w\u00fcrde er sich wohl im Dauerprotest befinden.<\/p><p>Robert dreht sich auf die Seite. Verdammt, seine Matratze ist wirklich hart. Nur durch h\u00e4ufige Positionswechsel gelingt es ihm, einem Verschlimmern seiner R\u00fcckenschmerzen vorzubeugen. Dennoch bekommt er keine Ruhe. Es sind geheimnisvolle Schl\u00e4ge aus dem Nirwana, die ihn verst\u00f6ren. Mit dem auf der Matratze anliegenden Ohr h\u00f6rt er dieses beunruhigende, entfernte Pochen. Ein dumpfer Klang. Als w\u00fcrden schwere Kl\u00f6ppel auf eine mit dicker Nashornhaut \u00fcberspannte Trommel treffen. Es kommt zweifellos von unter ihm aus dem Boden und pocht unaufh\u00f6rlich. In einem Rhythmus, der diese kleine, unausstehliche Note von Ungleichm\u00e4\u00dfigkeit enth\u00e4lt. Als w\u00fcrde jemand versuchen, die Schl\u00e4ge in einen Takt zu zwingen, dies ihm aber nicht ganz gelingen. Die Schl\u00e4ge sind rhythmisch so leicht zueinander verschoben, dass ihre Unregelm\u00e4\u00dfigkeit dem Zuh\u00f6rer kaum auffallen, aber dennoch ein verst\u00f6rendes Gef\u00fchl in ihm zur\u00fccklassen. Ist es der Sohn des Teufels, Wag\u00fc, der in tiefen, d\u00fcsteren Gefilden unter ihm Pauke \u00fcbt? Oder ist es eine Botschaft ferner Verwandter aus dem Jenseits an ihn? Das verst\u00f6rende Trommeln scheint ihn antreiben zu wollen. \u201eSteh endlich auf, du Versager und mach etwas! MACH ETWAS!\u201c. Sind diese Worte Befehle eines Fremden oder kamen sie gerade aus seinem eigenen Mund? Keine Ahnung. Nun reicht es. Man muss dem Wahnsinn Einhalt gebieten. Tag f\u00fcr Tag, das ist die oberste Pflicht an uns selbst! Robert richtet sich auf. Aber er ist noch nicht bereit dazu aufzustehen. Der verkrustete Schlaf in den Augen verdirbt ihm die Sicht und das leichte Pfeifen in seinen Ohren die Laune. Gedankenverloren rotiert er das unf\u00f6rmige St\u00fcck Metall in seiner Hand. Selbst im Schlaf hat er es nicht losgelassen. Er f\u00e4hrt mit seinen Fingerkuppen \u00fcber all die vielen unregelm\u00e4\u00dfigen Auspr\u00e4gungen auf und ab. Dann dreht er das kantige Objekt in der Hand um die eigene Achse und verf\u00e4hrt von vorne. Er l\u00e4sst den Schl\u00fcssel selten aus den Fingern. W\u00fcrde er ihn beiseitelegen, f\u00e4nde er ihn wohlm\u00f6glich nicht wieder. Das liegt an der Unordnung. Aber auch an den schlechten Lichtverh\u00e4ltnissen. Der Raum hat keine Fenster, nur eine massive Holzt\u00fcr. Diese T\u00fcr hat keinen T\u00fcrspion, nur ein gro\u00dfes Schl\u00fcsselloch. An dem Augenschmaus in Form schmaler, goldener Lichtstrahlen, die durch das Loch hindurchschl\u00fcpfen und sich an seinem Metallumriss in tausend kleinen Lichtblitzen reflektieren, erkennt Robert, dass der Tag angebrochen ist. Einen Augenblick verharrt sein Augenblick auf dem Lichterspektakel am Schl\u00fcsselloch. Fast so, als k\u00f6nnte es Sinn machen, die T\u00fcr aufzuschlie\u00dfen und hinauszuschreiten. Um in eine gr\u00fcne, gesunde Welt mit einem aderblauen, klaren Himmel und einer Luft, frischer als Minze zu treten und alleine das Atmen zu genie\u00dfen. Da dr\u00e4ngt sich ihm der Gestank wieder ins Bewusstsein. Er sollte etwas unternehmen, will er keinen Nasenkrebs oder gar Schlimmeres bekommen.<\/p><p>Nur welche von den vielen aufgestapelten Verpackungen ist die Schuldige? K\u00f6nnte es wohlm\u00f6glich diejenige sein, in der er den gr\u00f6\u00dften Rest an braungrauer Fleischmasse hinterlassen hat? Wahrscheinlich. Aber kann er sie auch bei D\u00e4mmerlicht im chaotisch aufgestapelten Turm leerer Pferdelasagne-Verpackungen ausfindig machen? Selbst Rumpelstilzchens Lottchen k\u00e4me in diesem Saustall mit dem Putzen nicht nach. Denn Robert isst st\u00e4ndig diese minderwertige Fertiglasagne. Warum? Zun\u00e4chst einmal, weil sie nicht mehr als zwei Euro kostet. Schon das ist f\u00fcr ihn als nicht arbeitsuchenden Unbesch\u00e4ftigten viel Geld. Aber das ist nicht der einzige Grund. Er isst sie auch, weil er Hoffnung hegt, dass sie echtes Pferd beinhaltet. Dazu muss man wissen, Robert hasst Pferde. Zum einen, da sie ein unrealistisches Gef\u00fchl der Freiheit vermitteln, wenn sie wie in Indianerfilmen propagiert, \u00fcber die weite Steppe der Pr\u00e4rie mit im Wind tanzender M\u00e4hne toben. Ein Pferd symbolisiert ein Leben ohne Schranken und doch l\u00e4sst es dich an Stall und H\u00fcrden denken. Und ein Pferd kann dir weh tun. Diese charakterlich \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdigen Tiere wenden dir ihren haarigen Hintern entgegen, treten ihre Beine in deine Richtung aus und galoppieren dann mit mindestens einer Pferdest\u00e4rke davon. Robert w\u00fcrde schw\u00f6ren, dass es gar mehr sind. Auf ihren R\u00fccken glaubst du dich fest im Sattel zu befinden. Und dann, ohne Vorwarnung, lassen sie dich pl\u00f6tzlich fallen. Oder sie drehen durch und rei\u00dfen dich im wilden Ritt ins Verderben. Aber am schlimmsten ist immer noch ihr langes Pferdegesicht, dass sie dir so dreist entgegen zeigen. Als w\u00fcrde sich das Biest \u00fcber dich lustig machen. Deshalb geh\u00f6rt das Pferd in die Wurst. Je weniger es von ihnen gibt, umso besser steht es um die Welt. Dies ist auch der Grund, warum sich Robert nicht von den Lasagne-Verpackungen trennt. Nichts wird weggeschmissen. Sie sind Roberts Troph\u00e4en. Es funktioniert nach dem gleichen Prinzip der Jagdpiloten, die sich Absch\u00fcsse feindlicher Flieger auf den Leib ihres Flugzeuges pinseln. Jede leer gegessene, schmutzige Pappschachtel steht f\u00fcr einen Pferdesarg.<\/p><p>Robert richtet sich unter heftigem Knacken der Gelenke von seiner Matratze auf. Sein K\u00f6rper scheint von unten bis oben mit Gasbl\u00e4schen zwischen den Knochen und Kn\u00f6cheln gespickt zu sein. Er klingt wie einer dieser funkenspr\u00fchenden Knisterteppiche, die man als Feuerwerksk\u00f6rper zu Neujahr z\u00fcndet. Kein Wunder, wer rastet, der rostet. Und wer den Rost nicht trockenlegt, der wird am Ende einfach so zerbr\u00f6seln. F\u00fcr Antihelden wie ihn, gibt es kein explosives Ende in einem Paukenschlag. Helden gehen mit einem Knall. Wie in Netzflax-Filmen. Es macht einmal laut \u201eKnack\u201c und alles ist vorbei. Aber nicht f\u00fcr ihn. Nein, sein Fall ist ein kontinuierliches Verpulverisieren, dass m\u00f6glicherweise schon Jahrzehnte vor dem eigentlichen Ende einsetzt. Ein langwieriger Verfall. Die Uhr ist gestellt, Rost hat sich schon angesetzt, aber wirklich schlecht steht es um Robert zum Gl\u00fcck auch noch nicht. Den Slalom um schmutziges Geschirr, lieblos abgelegte Haushaltsger\u00e4te, M\u00fcll und diverses, inzwischen nicht mehr identifizierbares, altes Zeug, den Robert auf dem Weg zur K\u00fcchenecke zur\u00fccklegen muss, h\u00e4lt ihn fit genug, um nicht als brauner Br\u00f6sel zu enden. Zumindest heute noch nicht. Mit dem Schl\u00fcssel fest in die Handinnenfl\u00e4che gepresst, bahnt er sich seinen Weg wie ein Wohnzimmer-Indiana Jones zur Kochzeile. Haarscharf entgeht er dem Ungl\u00fcck, \u00fcber den Ostzipfel des Pferdelasagnenverpackungsturms zu stolpern und diesen unter unabsehbaren Folgen f\u00fcr das Klima in seinem Hort zu Fall zu bringen. Der Zimmer\u00fcberlastungstag, welcher den Tag darstellt, an dem er f\u00fcr sich entscheidet, dass ihm der M\u00fcll und Gestank in seinem Gemach auf Dauer kein menschenw\u00fcrdiges Leben mehr leben lassen, ist zwar schon lange \u00fcberschritten, aber dieser Beinahe-Unfall h\u00e4tte das \u00f6kologisches Gleichgewicht g\u00e4nzlich, unwiderruflich und abrupt zerst\u00f6ren k\u00f6nnen. Pferdelasagne hinterl\u00e4sst gef\u00e4hrliche, permanente M\u00fcllr\u00fcckst\u00e4nde.<\/p><p>Man k\u00f6nnte sich fragen, wie Robert auf die Idee kommt, dass seine Lasagne wirklich Pferd beinhaltet. Nun, garantiert ist dies nicht garantiert, denn mit logischerweise ist die Zutat nicht unter den offiziellen Inhaltsstoffen auf dem Packungsetikett aufgef\u00fchrt. Aber Robert h\u00e4lt Pferdespuren in der So\u00dfe f\u00fcr h\u00f6chstwahrscheinlich. Er hat konkrete Anhaltspunkte und diese vor allem aus verl\u00e4sslicher Quelle. Den Pferdeskandal hatte ein Pro8-Investigativteam in einer Mittagsreportage aufgedeckt. In dieser haben die sendereigenen Wissenschaftler altes Pferd aus Nutristan, einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder aus der Wohlstandsunion, in seiner Lasagne nachgewiesen. Was f\u00fcr viel Emp\u00f6rung und Unmut in der Gesellschaft gesorgt hat, scheint f\u00fcr Robert pure Scheinheiligkeit zu sein. Die unsittlichen Abl\u00e4ufe liegen doch auf der Hand, denn ein jedes Glied der Produktions- und Vertriebskette will noch etwas am alten Gaul mitverdienen und gleichzeitig von nichts eine Ahnung haben. Nach dem Verbreiten von falschen Nachrichten, ist Unwissenheit halt immer noch der beste Schutzschild. Wie l\u00e4uft das Ganze ab? Man kann sich das so vorstellen: In Nutristan schuften sich die Pferde zu Grunde, bis sie aus antizipierter Altersschw\u00e4che regelrecht zusammenklappen. Manchmal fragt man sich gar, ist das ein Schimmel oder schon Schimmel? Die Pferdekadaver werden dann \u00fcber Schattenfrachter nach Schachmattzien verschifft, wo sie in den gro\u00dfen Fabriken am Hafen von kundigen, aber groben Schlachtermeistern in tausend kleine Teile zers\u00e4gt und anschlie\u00dfend in den Fleischwolf geschmissen werden. Wer denkt, wir w\u00e4ren jetzt schon beim \u201eHurtig Kinder kommt zu Tisch!\u201c angelangt, der irrt sich gewaltig. Nun geht das wirkliche Logistikwunder erst los. Um die Spuren zu verwischen, wird der Pferdefleischbrei vor\u00fcbergehend als Tierfutter gekennzeichnet und in verschiedene L\u00e4nder der Wohlstandsunionsperipherie verfrachtet. In Hungarien, der B\u00fcrosklaverei und Extremien wird das Fleisch mit herk\u00f6mmlichem Billigfleischpr\u00e4kursor vermischt und dann weiter nach Geizigkistan geliefert. Dort treffen dann gro\u00dfe Massen des gemischten Fleischbreis ein und werden vom obersten Fleischinspekteur per Stempel als Fleisch identifiziert und klassifiziert. Nun wird das Produkt ins wohlhabende R\u00fcsselsheim gebracht, um dort nach antikem Familienrezept der omin\u00f6sen Familie Nudolini mit der geheimen Kr\u00e4utermischung zu einem Exzellenzprodukt verfeinert zu werden. Schlie\u00dflich wird der Brei in eine Pappform gepresst und unter Hartholznudelplatten und Formatk\u00e4se versteckt. Danach fehlt nur noch die Reise nach Scharlatanien, wo ein Qualit\u00e4tssiegel aufgedruckt wird und schon ist die Fertiglasagne bereit f\u00fcr den Verkauf und Verzehr. \u00dcber den Naturd\u00fcngemittelkreislauf kehrt die Lasagne dann als D\u00fcngemittel nach Nutristan zur\u00fcck auf die Wiese, aber das ist ein anderes Kapitel der zirkul\u00e4ren \u00d6konomie. Eine Meisterleistung der Logistik, wenn man bedenkt, dass die Speditionskosten in etwa zehn Mal so teuer wie die Produktionskosten sind und die Lasagne dennoch f\u00fcr ein einziges M\u00fcnzst\u00fcck verkauft werden kann. Robert wei\u00df, dass diese Praktiken nicht ethisch sind. Aber er rechtfertigt sie mit seiner bivalenten Situation, mit seiner gef\u00fchlten Armut und mit seinem Kampf gegen die Pferde. Das sollte reichen, um Karma-technisch seinen Frevel auszugleichen oder etwa nicht?<\/p><p>Inzwischen hat sich Robert zur K\u00fcchenzeile durchgek\u00e4mpft. Er st\u00f6hnt, denn auch hier ist alles dreckig. \u201eVermaledeit\u201c, denkt er sich, \u201eDer Kaffeesatz in seiner Mokka-Kanne ist so hoch und klebrig, es k\u00f6nnte ein Schokoladen-Brownie sein!\u201c. Er w\u00fcrde ihn ja rauskratzen, aber dazu br\u00e4uchte er unverkrustetes Geschirr oder einen sauberen Spachtel. Nicht einmal unkontaminiertes K\u00fcchenpapier steht ihm zur Verf\u00fcgung. Nur ein Kn\u00f6llchenbad aus dem alten, schon mehrfach benutzten, liegt lieblos aufget\u00fcrmt in der Ecke. Zum Putzen m\u00fcsste er sich etwas einfallen lassen. Aber w\u00e4re eine Tasse Kaffee die harte Arbeit \u00fcberhaupt wert? Robert seufzt. Doch schon kommt ihm ein spontaner Einfall: Leitungswasser ist gesund, kostet wenig und kann direkt aus dem Hahn und ohne Hilfsgegenst\u00e4nde getrunken werden. Genial. Manchmal sind die besten L\u00f6sungen so naheliegend und dennoch sehen wir sie nicht. Er nimmt einen kr\u00e4ftigen Zug aus dem Mittelstrahl und achtet behutsam darauf, sich nicht Nass zu spritzen, denn das w\u00fcrde einen schlimmen Juckreiz entfachen. Dieser w\u00fcrde andauern, bis die Kruste auf der Haut wieder trocken ist. Irgendwann einmal hat auch er Seife besessen, die half gew\u00f6hnlich gegen das Jucken. Aber dann hat er sie einfach aufgebraucht, ohne neue zu besorgen. Er fragte sich damals in \u00e4hnlicher Weise: Ist es die Sache \u00fcberhaupt wert, reinlich zu sein? Man muss doch Wasser sparen. Klar, ist es nicht viel Wasser, das man beim Waschen verbraucht. Jedoch was w\u00e4re, wenn alle Menschen so argumentieren w\u00fcrden? Ist es nicht der demokratische Effekt, der hier den Unterschied macht? W\u00fcrden sich alle Menschen nur halb so viel Waschen, dann w\u00e4re die Sorge vor Trockenperioden nur halb so gro\u00df. Und \u00fcberhaupt, f\u00fcr wen will er schon gut duften? Die eigene Nase gew\u00f6hnt sich schnell an den Eigengeruch, sollte er auch eher Tilsiter Uralt als Eau du Chanel \u00e4hneln. G\u00e4ste hat er sowieso schon seit Sankt Nimmerleinstag nicht mehr. Er w\u00fcrde auch lieber keine haben wollen. Nicht, dass er unsozial w\u00e4re, jedoch w\u00fcrde er es vorziehen, Menschen drau\u00dfen, auf neutralem Boden, zu treffen. Drau\u00dfen. Sein Blick wandert wieder zu der T\u00fcr. Noch immer dringen viele glitzernde Strahlen durch das Schl\u00fcsselloch und hinterlassen einen wei\u00dfen, langgestreckten Abdruck eines wundersch\u00f6nen Engels auf dem Fu\u00dfboden. Seine Faust ballt sich um den Schl\u00fcssel in der Hand. Eigentlich ist es gar kein gro\u00dfes Ding. Klick-Klack, Ritsch-Ratsch und schon w\u00fcrde er im Licht baden. Aber will er das wirklich? Ist seine Haut noch an UV-Strahlung gew\u00f6hnt? M\u00f6chte er diese Gefahr eingehen? Vielleicht sollte er lieber einen Regentag abwarten? Das w\u00e4re mit Sicherheit sicherer.<\/p><p>\u201eRobby Roboter ist so allein, Robby will nie mehr so einsam sein. Er sucht eine Roboterbraut mit silbergrauen Augen, um sie zu k\u00fcssen und ber\u00fchren und an ihr rumzuschrauben\u2026tzzz\u2026Ich bin kein D\u00e4mon, doch etwas B\u00f6ses ist da schon. In meinem Kopf in meinem Blut, genau darum bin ich so gut. Ich bin das Wasser in der W\u00fcste, Reptil im Paradies, niemand dem ich ein L\u00e4cheln schenk, der sich nicht k\u00fcssen lie\u00df \u2026tzzzz\u2026Wenn die Gondeln trauer tragen, und es hallt der Toten Klagen, tief im Nacken das Grauen sitzt. Wenn die Uhr beginnt zu schlagen Kalte, dichte Nebelschwaden, ber\u00fchren dich sacht. Mitternacht! Loca in ferna in nocte, Loca in ferna in nocte, Animae in nebula. Mitternacht! Tzzzz\u2026Ja, Prinzesschen, du hast&#8217;s leicht, deine Eltern sind stinkreich, du bist ach so wundersch\u00f6n, willst jedem Typ den Kopf verdreh&#8217;n. Ja, Prinzesschen, du hast Macht, bist die K\u00f6nigin der Nacht, du bist jung und wundersch\u00f6n und jeder Arsch will mit dir geh&#8217;n. Du tust nur, was dir gef\u00e4llt, Freunde kaufst du dir mit Geld, der sch\u00f6ne Schein ist deine Welt. Ja, dein Spiegel liebt nur dich mit deinem makellos\u2019n Gesicht. Ja, du siehst wie ein Engel aus, l\u00e4sst deine Opfer rein und raus, du bist so hei\u00df wie&#8217;n K\u00fcbel Eis, was soll der Schei\u00df?&#8230;tzzz\u2026Mutter der Mann mit dem Koks ist da, ja mein Junge, dass wei\u00df ich ja. Ich habe kein Geld und du hast kein Geld, wer hat den Mann mit dem Koks bestellt\u2026tzzz\u2026klock! Robert schaltet den CD-Spieler aus. Keines der Lieder, die er damals auf CD gebrannt hatte, will ihm mehr so recht gefallen. Die Lieder auf der CD stammen \u00fcberwiegend aus seiner EMO-Phase, doch aus der ist er schon lange raus. Seine Gef\u00fchle haben sich gewandelt, das Normalste der Welt. Nun f\u00fchlt er mehr Gleichg\u00fcltigkeit als Trauer. Denn wenn man sich erst einmal an eine allt\u00e4gliche Melancholie gew\u00f6hnt hat, dann wird einem bewusst, dass es auch nicht mehr schlimmer wird. Der Sturz ist schmerzhaft, aber, wenn man sich erst einmal im Keller befindet, dann gibt es nur noch Leitern, die nach oben f\u00fchren, keine nach unten. Robert findet es geradezu befreiend zu wissen, dass er nicht viel verlieren kann. Und die Dunkelheit und Ruhe kann ihm sowieso keiner nehmen. Naja, leider ist es nicht mehr wirklich ruhig, nun ist ihm ein verdammter Ohrwurm h\u00e4ngen geblieben. Der Mann mit dem Koks wird ihn wahrscheinlich bis zum Schlafengehen und auch noch in die Tr\u00e4ume verfolgen.<\/p><p>Ein Gewitter zieht auf. Nicht drau\u00dfen, sondern in Roberts Bauch. Das donnernde Ger\u00e4usch signalisiert ihm, dass die Zeit gekommen ist, \u00fcber seine \u201eMust eat\u201c-App Pferdelasagne zu bestellen. Er wei\u00df, dass auch deren Gesch\u00e4ftsmodell ethisch gesehen ein Klumpfu\u00df-Ballett auf hei\u00dfen Kohlen darstellt. Aber so kommt er an Essen, ohne unangenehmen, sozialen Kontakten ausgesetzt zu sein. Das nennt man Fortschritt und Emanzipation! Der erste Schritt der Emanzipation bestand darin, sich vom Akt des Schlachtens loszul\u00f6sen. Mit der Erfindung der Schlachterei, zerlegte auf einmal ein Experte das Pferd f\u00fcr dich und somit ward es viel einfacher, das Tier auf kulinarische Weise zu genie\u00dfen. Dennoch musste man f\u00fcr frisches Pferdefleisch noch zum Schlachtermeister gehen, der dem Kunden mit blutverschmierter Sch\u00fcrze die Hand sch\u00fcttelte, um das Gesch\u00e4ft abzuwickeln. Auch nicht gerade wirklich angenehm und appetitanregend. In der Folgezeit versuchte man deshalb den Schlachtprozess noch effektiver vom Auge des K\u00e4ufers zu verbergen. Daraufhin, wurde der Kauf vom Tatort verbannt und der Kunde konnte die Transaktion in einem schicken Kaufhaus t\u00e4tigen. In diesem blickte ihn eine sexy Fleischthekenarbeiterin lasziv an und hauchte ihm ins Ohr \u201eDarf es noch ein St\u00fcckchen von der Wurst sein? Sie schmeckt sooo gut&#8230;Oh, es ist die doppelte Menge geworden, wie ungeschickt ich doch bin\u2026 aber Du siehst mir wie jemand aus, der mit viel Wurst umgehen kann! Oh ja\u2026 passt es also so?\u201c. Diese hinterh\u00e4ltigen, auf die Uhrinstinkte ausgerichteten Verkaufsmaschen f\u00fchrten h\u00e4ufig dazu, dass der Kunde im spontanen Akt der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit mehr von der Wurst nahm, als er eigentlich brauchte. Und dann Zuhause, nachdem ihn seine Fleischthekenarbeiterinnenfantasien verlassen hatten, f\u00fchlte er sich regelrecht so, als h\u00e4tte man ihm die Pferdewurst hinten eingef\u00fchrt! Mit der Einf\u00fchrung des Lieferdienstes brach dann endlich ein neues Zeitalter des Handels an. Nun gut, auch dieser war anfangs noch verbesserungsf\u00e4hig. Zun\u00e4chst musste man telefonieren und Lieferkosten bezahlen, aber sei es drum, kein Prozess startet perfekt. Nun, nur ein paar Jahre sp\u00e4ter, kann Robert endlich auf angenehmste Weise Pferdelasagne bis zum geht nicht mehr bestellen. In Rekordzeit kommt das Pferd per Knopfdruck von der Wiese auf den Tisch, ohne Lieferkosten und ohne jegliche zwischenmenschliche Interaktion. Doppelt genial!<\/p><p>Nicht ganz so genial allerdings f\u00fcrs Gewissen. Die kostenlose Lieferung eines 2-Europroduktes per App direkt ins Haus, l\u00e4sst Robert ahnen, dass der Lieferdienst selbst mit noch deutlich weniger Wert bemessen wird. Und nicht einmal Trinkgeld kann er dem Rider geben, denn sein gesamtes Erspartes ist volldigitalisiert. Dabei macht er pers\u00f6nlich es dem Computer nicht einmal schwer, sich eine aufwendig lange Zahl merken zu m\u00fcssen. Nein, sein Onlinebanking-Dienst sollte ihm Pr\u00e4mien f\u00fcr das Speichern miniaturisierter Summen zahlen. Selbst der Prototyp des ersten Taschenrechners k\u00f6nnte sich seinen Kontostand ohne Probleme merken. Roberts Taschen bestehen aus L\u00f6chern ohne Boden. Trotzdem f\u00fchlt er sich schlecht, den armen Rider so auszubeuten. Er ist ja quasi Leidensgenosse. Das sorgt f\u00fcr Empathie, oder etwa nicht? Naja, zugegebener Ma\u00dfen, f\u00fchlt es sich f\u00fcr Robert insgeheim auch gut an. Es verleiht ihm ein Gef\u00fchl der Macht. Er sitzt hier ungepflegt und faul in seiner Butze, zu nichts gut und zu nichts nutze und dennoch steht er in der Hierarchie \u00fcber dem armen Sklaven, der ihm etwas zu Essen bringen muss. Wir blicken gerne nach oben, um diejenigen ein wenig zu beneiden, die es besser als wir haben. Wohltuendes Selbstmitleid macht sich in uns breit. Schlimmer ist es, auf Genossen der gleichen Ebene zu schauen, da wird der Neid dann unertr\u00e4glich. Gleich blickt Gleich in die Augen, doch das \u201eeine Gleich\u201c hat eine Kuh mehr auf der Wiese stehen. Unerh\u00f6rt! Oder vielleicht auch nur einen Regenwurm mehr im Boden. Dennoch ist es ungerecht, sollte \u201egleich\u201c wohl etwa doch nicht \u201egleich\u201c sein?! Ein unl\u00f6sbares Dilemma. Selten hingegen blicken wir nach unten. Wir sch\u00e4men uns dann f\u00fcr unsere eigenen, erb\u00e4rmlichen Gef\u00fchle, die wir durchleben. Sie scheinen im Angesicht des Elends nichtig zu sein und trotzdem wollen sie nicht schwinden. Dabei kann nach unten blicken dem Selbstbewusstsein so guttun, denkt sich Robert. Er steckt bis zum Hals im Schlamm, aber er ist allen voraus, denen der Schlamm schon in die Lungen l\u00e4uft. Auch wenn die Medizin Spuren von Schadenfreude oder zumindest aus Schadenzufriedenheit enth\u00e4lt, so hilft sie Robert dabei, nicht v\u00f6llig im Boden zu versinken. Er beh\u00e4lt sich wenigstens etwas Zuversicht in seinen Zehenspitzen. Den Zehenspitzen, die eines Tages, sobald der Schlamm trocknet, durch die gro\u00dfe T\u00fcr spazieren werden. Seufzend blickt er auf den sich immer noch breitmachenden, goldenen Lichtabdruck auf dem Fu\u00dfboden. Fester und fester presst er den Schl\u00fcssel in seine aufgeraute Handfl\u00e4che.<\/p><p>\u201eDing Dong\u201c frohlockt die Klingel in hellem Ton und rei\u00dft Robert aus seinen Gedanken. Es ist nicht etwa die T\u00fcrklingel, die ihn aufschrecken l\u00e4sst, sondern die vom Futterschacht. Besser so, aus einem kurzen Moment der Panik wird ein Hochgef\u00fchl! Robert bahnt sich seinen Weg durch die Schmutzw\u00e4schehaufen hin zur einzementierten, grauen Stahlklappe in der Wand. Es stellt eine regelrechte Dschungelexpedition f\u00fcr ihn dar, die W\u00e4scheberge zu \u00fcberwinden. Wenigstens nimmt er ihren Gestank kaum wahr, bzw. wurde der Schwei\u00dfgeruch der W\u00e4sche vom Lasagne-Duft in die Knie gezwungen. Die beiden D\u00fcfte k\u00e4mpften lange Zeit um die Wette, schlie\u00dflich wurden die Pferdelasagne-Ausd\u00fcnstungen vollst\u00e4ndig von den Stoffen absorbiert und dem Schwei\u00df bleibt nur noch eine Rolle als kleine Geruchsnote. Gesetz des Dschungels, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Gewalt bek\u00e4mpft sich immer noch am besten mit Gewalt\u2026 das Problem dabei ist nur, dass auf diesem Weg am Ende doch die Gewalt siegt. Eine Alternative w\u00e4re es, die W\u00e4sche zu waschen. Aber w\u00e4re das wirklich sinnvoll? Er lebt im Zeitalter der \u201eOn Demand Mode\u201c und bei keinem Kleiderst\u00fcck wei\u00df er vorher, ob er es nach dem ersten Tragen \u00fcberhaupt noch anziehen m\u00f6chte oder es gleich besser wegschmei\u00dft, beziehungsweise verbrennt. Das Waschmittel ist auch nicht viel g\u00fcnstiger als ein neues Kleidungsst\u00fcck. Klar, es ist schade um die Ressourcen und die vom Fabrikanten geleistete Arbeit. Wieder k\u00f6nnte man damit argumentieren, dass dieser \u201eOn Demand\u201c-Lebensstil die moderne Sklaverei befeuert. Aber w\u00fcrde er die Welt wirklich besser machen, sollte er seine Bekleidungsattit\u00fcden revidieren? Und wenn es alle so t\u00e4ten, w\u00e4re die Welt dann ein besserer Platz oder w\u00fcrden in Kaschmirstan sogar neue Konflikte ausbrechen, da die ausgebeuteten Arbeiter nicht weiter ausgebeutet werden k\u00f6nnten, sondern entlassen werden m\u00fcssten? Nein, Robert ist f\u00fcr sich entschlossen, diese komplexen Fragen k\u00f6nnen nur von der Politik gel\u00f6st werden. Daf\u00fcr finanziere er ja schlie\u00dflich die Politiker mit seinen Steuern. Besser gesagt, er w\u00fcrde es tun, wenn er denn welche zahlen t\u00e4te. Wieder kommt ihm die Entschuldigung mit der Ebbe auf dem Kontostand sehr gelegen.<\/p><p>Endlich ist er beim Nahrungsmittelschacht angekommen. Ehrf\u00fcrchtig steht er davor. Schlie\u00dflich \u00f6ffnet er die graue Stahlkappe und ein Triumphgef\u00fchl kommt in ihm auf: Es hat wieder mal funktioniert, die Plastikt\u00fcte mit der Pferdelasagne ist den Schacht hinuntergepurzelt ohne dabei zu explodieren. Lauwarm ist sie auch noch! Es war ein weiter weg, aber er war es wert. Der Rider h\u00e4tte sich wirklich das Trinkgeld verdient, aber selbst, wenn Robert genug auf der hohen Kante h\u00e4tte, besteht bei dieser \u00dcbergabemethode nicht einmal die M\u00f6glichkeit, ihm welches zu hinterlassen. Logisch, er hat diese Verfahrensweise bewusst gew\u00e4hlt, um jegliche Gefahr, vom Lieferdienst bel\u00e4stigt zu werden, von vornerein unm\u00f6glich zu gestalten. Und auch umgekehrt. Es ist nur im besten Sinne beider Parteien. Keiner kann ihm wei\u00dfmachen, dass der Lieferjunge \u00fcber seinen Anblick erfreut w\u00e4re. Wahrscheinlich w\u00fcrde er dem armen Gastarbeiter mehr Angst einfl\u00f6\u00dfen, als der Schlachter dem Lasagnepferd. Das Trinkgeld w\u00fcrde nur einen geringen Anteil des Schmerzensgeldes darstellen, dass diesem zustehe. Da ist es doch besser \u2013 wie in vielen Lebenslagen v\u00f6llig untersch\u00e4tzt \u2013 einfach nicht mehr als eine simple Nummer im System zu sein und sich damit abzugeben. Kein \u201eEhrw\u00fcrdiger Herr\u201c oder \u201eAllerwerteste Dame\u201c, sondern nur eine Kundennummer. Spiegelt seine Einstellung die kalte Distanziertheit der Moderne wider? Nein, welch ein Unsinn. Sich zu einer anonymen Nummer in der Gesellschaft weiterentwickelt zu haben ist eine der gr\u00f6\u00dften Errungenschaften und Privilegien der Neuzeit. Nummern sch\u00fctzen die Privatsph\u00e4re. Nummern vereinfachen. Nummern genie\u00dfen Gleichheit ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht oder Religion. Nummern brauchen auch keine Sozialen Medien und kein vorget\u00e4uschtes, aufregendes Leben. Wenn Robert daran l\u00e4ge, dass man ihm Anhand von moderner Gesichtserkennungssoftware nachspioniert und daraufhin auf Schritt und Tritt \u00fcberwacht, k\u00f6nnte er immer noch nach Diktatorien ziehen. Von wegen Nummern sind herzlos, von wegen Mangel an Empathie. Die Leute sollten einfach mal zufrieden sein, den soziologischen Wandel genie\u00dfen und lernen, sich nicht immer erst zu beschweren, um dann herauszufinden, welche M\u00f6glichkeiten die Ver\u00e4nderungen mit sich bringen. Robert hat verstanden, dass jeder Finger, der ihm abgeschnitten wird, auch bedeuten kann, dass er ein Gliedteil weniger besitzt, welches er m\u00fchsam lenken und bewegen muss.<\/p><p>So mancher renitente Kritiker w\u00fcrde Robert dennoch vorwerfen, dass alles w\u00e4ren nur gelegen kommende Entschuldigungen f\u00fcr seinen feigen R\u00fcckzug aus der Gesellschaft. Das ist jedoch einfach nicht wahr. Er hat den Schl\u00fcssel zur Freiheit in der Hand und k\u00f6nnte, wenn er wollte, jederzeit durch die Eingangst\u00fcr marschieren. Es ist allerdings auch sein gutes Recht und seine bewusst getroffene Entscheidung, dies nicht zu tun. Aber wem sollte er das erkl\u00e4ren? Robert wei\u00df, mit den Anschuldigungen w\u00e4re noch nicht Schluss, leider h\u00f6ren die Vorw\u00fcrfe aus den Reihen der Normalen nicht auf. Nicht nur Feigheit w\u00fcrden sie ihm unterstellen. Man w\u00fcrde ihm gar vorwerfen, asozial zu sein. Unf\u00e4hig mit anderen Menschen umzugehen. So als w\u00e4re er eine andere Spezies. Ein Affe, der nicht die menschliche Evolutionsstufe erreicht hat. Doch das stimmt nicht. Er hat \u00fcberhaupt nichts gegen Gesellschaft und auch er k\u00f6nnte eine Bereicherung f\u00fcr seine Mitmenschen darstellen. Aber das muss er und auch sein Stolz wollen. Ist es nicht gerade seine pers\u00f6nliche St\u00e4rke, dass er nicht immerzu jemanden an seiner Seite braucht oder hundert oberfl\u00e4chliche und austauschbare Freundschaften pflegen muss, deren Existenz mehr eine Last als einen Mehrwert darstellen w\u00fcrden? Nein, er ist halt anders, er braucht wenig Menschen in seinem Leben und das ist auch gut so. Ein Talent! Das er niemanden h\u00e4tte, ist einfach gelogen. Eine Unterstellung, ein Unrecht! Sollen doch all die unstabilen Seelen ein gemeinsames Kartenhaus bauen, wenn Wind weht, st\u00fcrzt es dennoch ein, egal aus wieviel Karten es besteht. Er besitzt vielleicht nur eine Karte und diese hat auch noch einen Knick, aber gerade deshalb kann man sie alleine aufrechtstellen! Er hat gar nichts zu rechtfertigen! Robert sch\u00e4umt. Nun sp\u00fcrt er auf einmal wieder dieses beunruhigende Pochen von unten. H\u00f6r auf! Sei doch still, ich denke gerade nach! Will ihm das Getrommel sagen, er mache sich nur etwas vor? Er wirft die halbgegessene Pferdelasagne sauer auf den Verpackungsturm, dieser wackelt, st\u00fcrzt jedoch nicht ein. Den Schl\u00fcssel hat er schmerzhaft tief in die Hand gepresst. Seine Augen starren auf den goldenen Lichtabdruck aus dem Schloss.<\/p><p>Auf einmal packt es ihn. Robert stolpert los. Er arbeitet sich durch das Ger\u00fcmpel. Es quietscht, es klirrt, es scheppert. Pl\u00f6tzlich hat er es ganz eilig zur T\u00fcr zu kommen. \u00a0Im Dunkeln lauern Retl\u00f6 und Wag\u00fc. Er darf nicht stehenbleiben. Er rutscht aus. Hastig richtet er sich auf und f\u00e4llt wieder hin. Er schl\u00e4gt sich das Knie auf. Blut tritt aus, doch er sp\u00fcrt keinen Schmerz, als er das zweite Mal stolpert. Ein Hochgef\u00fchl kommt in ihm empor. Bald ist er frei. Nicht einmal den F\u00e4ulnisgeruch nimmt er noch wahr. Als w\u00e4re er f\u00fcr einen Moment mit allen Sinnen von dieser Welt entkoppelt. Endlich erreicht er die T\u00fcr. Fanfaren verdr\u00e4ngen in seinem Kopf das Pochen und den Mann mit dem Koks. Hastig legt er das Auge aufs Schl\u00fcsselloch. Er f\u00e4ngt an zu lachen. Es ist noch Tag. Und der Tag ist wundersch\u00f6n. Er sieht gr\u00fcne Wiesen, B\u00e4ume, Blumen, Schmetterlinge, einen blauen Himmel. Glitzernde Bergkronen in der Ferne, zwitschernde V\u00f6gel. Und keine Pferde sind in Sicht. Kein einziges faules Fohlen, kein herber Hengst, kein stinkender Schimmel oder sch\u00e4bige Stute, nicht einmal ein einf\u00e4ltiges Einhorn. Er f\u00fchlt sich pferdefrei! Seine Hand \u00f6ffnet sich. Er blickt auf den Schl\u00fcssel. Er schaut auf den Lichtabdruck auf den Boden und dann aufs Schl\u00fcsselloch. Halt! Etwas stimmt hier nicht. Sein K\u00f6rper beginnt zu zittern. Ihm wird auf einmal ganz schwindelig und kalt. Entt\u00e4uschung macht sich breit. Wie t\u00f6richt er doch gewesen ist. Er kann nicht weitergehen. Das Problem liegt doch auf der Hand: Es ist der Schl\u00fcssel! Es ist der Schl\u00fcssel, der ihm den Weg versperrt, nicht das Schloss! Der verdammte Schl\u00fcssel. Sobald er ihn ins Schloss stecken w\u00fcrde, dr\u00e4nge kein Licht mehr in seine Kammer. Der goldene Lichtabdruck, der ihm in so vielen einsamen Stunden Hoffnung geschenkt hatte, w\u00e4re verschwunden. Alles w\u00fcrde in Schatten geh\u00fcllt. Die Kleiderberge, die Matratze, der Lasagneturm, der CD-Spieler, der Futterschacht, seine Welt mitsamt Bewohner. Er selbst w\u00fcrde sich das Licht des Lebens nehmen. Retl\u00f6 und Wag\u00fc zeigen ihre scharfen Schneidez\u00e4hne. Verr\u00fcckt. Um ein Haar h\u00e4tte er all das, was er sich m\u00fchsam aufgebaut hat, in einem Akt der Torheit zu Nichte gemacht. In hohem Bogen wirft er den Schl\u00fcssel ins Dunkel der Kammer. Scheppernd verschwindet er in der Schw\u00e4rze. Ihn wiederzufinden, wird kaum m\u00f6glich sein. Aber auch nicht n\u00f6tig. Robert hat es versucht. Man kann ihm keinen Vorwurf machen, er hat es versucht, er hat alles versucht. Aber im Letzten Moment, bevor es ein Ungl\u00fcck gab, hat er die Rei\u00dfleine gezogen. Daf\u00fcr sollte man ihm Achtung zollen. Eindeutig. Immerhin ist er die Schmerzen des in die Handfl\u00e4che dr\u00fcckenden Metalls losgeworden. Und nun herrscht Stillte.<\/p><p>Doch die Stille w\u00e4hrt nur kurz. Da klopft es so pl\u00f6tzlich wie unerwartet an der T\u00fcr. Robert f\u00e4llt einen Moment in Schockstarre. Ein kalter Sog zieht von den Fu\u00dfspitzen bis zum Herzen. Ein wildes Kribbeln zwischen Sch\u00e4deldecke und Haarspitzen. Wieder klopft es an der T\u00fcr. \u201eWer ist dort?\u201c, bringt er schlie\u00dflich stotternd heraus. Sein Mund ist so trocken, er sp\u00fcrt die Rauheit seiner Zunge. \u201eIch bin es, dein Herzchen!\u201c antwortet ihm eine z\u00e4rtliche, weibliche Stimme. Einen Moment herrscht Stille. Herzchen? Hatte er eine Liebhaberin? Was hat das zu bedeuten? \u201eDu bist doch das Hirnchen! Ich m\u00f6chte gern mit dir sprechen!\u201c. Robert ist verwirrt und verunsichert. \u201eIch w\u00fcrde dich gerne reinlassen, aber ich habe den Schl\u00fcssel f\u00fcr die T\u00fcr verloren! Scheinbar bin ich gar nicht mal so klug\u2026\u201c. Robert blickt ins Dunkle. Nichts zu machen. Einmal in Dunkelheit geh\u00fcllt, verschwindet man dort f\u00fcr immer. Es sei denn man macht auf sich aufmerksam, so wie die Pferdelasagne. \u201eDas macht nichts, ich habe einen eigenen!\u201c. Robert bekommt es wieder mit der Panik zu tun. \u201eDu hast einen Schl\u00fcssel? Woher? Wer hat ihn dir gegeben? Das ergibt keinen Sinn!\u201c. Es kichert hinter der T\u00fcr. \u201eDu Dummerchen, willst mich wohl zum Narren halten! Ich bin es doch, der an dich vermietet!\u201c. Zeitgleich mit diesen Worten h\u00f6rt Robert, wie ein Schl\u00fcssel ins Schloss eingef\u00fchrt wird. Die Angst keimt in ihm auf. Er h\u00f6rt Drehger\u00e4usche. Langsam und schwerf\u00e4llig. Der Lichtkegel f\u00e4llt nicht mehr in den Raum, es herrscht noch mehr Dunkelheit. Die dritte Stufe von schwarz. Aber zu Roberts Erstaunen wird es nicht v\u00f6llig dunkel. Kleine, funkelnde Strahlen sto\u00dfen immer noch durchs Schloss. Robert faltet sich die kalten H\u00e4nde auf der hei\u00dfen Brust. \u201eKeine Sorge, ich bin genauso aufgeregt wie du!\u201c. Auch in der zarten, weiblichen Stimme schwingt ein Hauch von Verunsicherung mit. Jetzt nimmt Robert auch sie wahr. Er war so auf seine Probleme fixiert, dass er gar nicht daran gedacht hat, wieviel \u00dcberwindung es seinen Gast gekostet haben muss, an seine T\u00fcr zu klopfen. \u201eDeshalb habe ich auch so lange gebraucht um vorbeizuschauen!\u201c. Das Pochen ist zur\u00fcck. Robert rutscht auf dem Boden von der T\u00fcr weg, aber kommt nicht weit. Auf einmal schwingt die T\u00fcr auf, und der ganze Raum f\u00fcllt sich mit Licht. Roberts Augen sind diese Helligkeit nicht gewohnt, und f\u00fcr einen Moment sieht er nichts. Er sp\u00fcrt wie die Sonne hei\u00df auf seiner Haut brennt. Es ist leicht schmerzhaft, aber irgendwie auch angenehm. Blinzelnd macht er die Silhouette einer Person aus, die in dem T\u00fcrrahmen steht, doch kann er nicht erkennen, wer oder gar was dort steht. Aber Robert f\u00fchlt sich sofort erniedrigt und blickt von einem M\u00fcllberg zum anderen. \u201eEntschuldige, die Unordnung, den Geruch\u2026normalerweise bin ich nicht so\u2026 aber da war dieser Tag, an dem alles anfing\u2026und auf Tag folgte Tag und immer schneller\u2026 und irgendwann ward nur noch Nacht\u2026und\u2026\u201c. Die Schattensilhouette macht einen Schritt vorw\u00e4rts. \u201ePsssst. Gib dir keine M\u00fche. Du musst dich nicht rechtfertigen! Ich akzeptiere dich so wie du bist!\u201c. Robert reibt sich die Augen und versucht im zweiten Anlauf etwas zu erkennen. Und dann kann er nicht mehr anders als zu Starren. Seine Kinnlade klappt ihm runter. Sein ganzer K\u00f6rper f\u00e4ngt wieder an zu Zittern. Er m\u00f6chte weinen. In der T\u00fcr steht sein Alptraum. Er sieht einen Pferdekopf auf Menschenk\u00f6rper. Ist es ein Mensch mit Pferdemaske? Oder ein Pferd im Menschenkost\u00fcm? Wieso ihm, wieso hier? Das Pferd h\u00e4lt ihm die Hand hin. \u201eWas ist, reiten wir aus?\u201c. Robert starrt noch immer auf die seltsame Gestalt. Er schaut vom Kopf auf die ausgestreckte Hand, auf den Kopf und wieder auf die Hand. Dann schl\u00e4gt er schlie\u00dflich ein. \u201eJa ich denke, ich k\u00f6nnte etwas Ausritt gebrauchen!\u201c. Das Haus bleibt leer zur\u00fcck. Robert w\u00fcrde es gerne anz\u00fcnden, aber er entscheidet sich dagegen. Ganz sicher wird er den Schl\u00fcssel und all das, was ihn davon abh\u00e4lt, ihn zu benutzen, nochmal brauchen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-559a3945 e-con-full e-flex e-con e-parent\" data-id=\"559a3945\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;gradient&quot;,&quot;shape_divider_bottom&quot;:&quot;drops&quot;}\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-shape elementor-shape-bottom\" aria-hidden=\"true\" data-negative=\"false\">\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" height=\"100%\" viewbox=\"0 0 283.5 27.8\" preserveaspectratio=\"xMidYMax slice\">\n\t<path class=\"elementor-shape-fill\" d=\"M0 0v1.4c.6.7 1.1 1.4 1.4 2 2 3.8 2.2 6.6 1.8 10.8-.3 3.3-2.4 9.4 0 12.3 1.7 2 3.7 1.4 4.6-.9 1.4-3.8-.7-8.2-.6-12 .1-3.7 3.2-5.5 6.9-4.9 4 .6 4.8 4 4.9 7.4.1 1.8-1.1 7 0 8.5.6.8 1.6 1.2 2.4.5 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Eine Kurzgeschichte \u00fcber Pferdelasagne und ein Gef\u00e4ngnis. F\u00e4ulnis kriecht Robert in die Nase, kratzt an ihren triefenden Schleimw\u00e4nden und beschert dem jungen Mann ein unangenehmes Erwachen. Was da nahezu schmerzhaft klingt, ist es auch. Aber Robert bleibt gelassen. Kein Grund zur Sorge f\u00fcr ihn, denn eigentlich ist alles so wie jeden Morgen. 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